Chris Tshisumpa

Der deutsche Singer/Songwriter präsentiert sein Debut-Album „Es wird Zeit“

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Es wird Zeit

Chris Tshisumpa ist ein deutschsprachiger Singer-Songwriter, der aus der demokratischen Republik Kongo stammt, aber sein ganzes Leben schon in Aachen lebt.

Dank seiner Grundschule, die ihm auftrug auf seiner verschollenen Gitarre einen Weihnachtssong aufzuführen, fand er seine Liebe zur Musik und begann schon mit jungen Jahren eigene Songtexte in mehreren Sprachen zu schreiben.

Mit der Zeit entschied er sich zwischen der englischen, deutschen und französischen Sprache für die deutsche, aus dem Grund, dass es niemand von ihm erwartet. Dies macht ihn als farbigen deutschsprachigen Singer-/Songwriter außergewöhnlich. Außergewöhnlich, nicht nur wegen der Sprache, sondern auch aufgrund seiner tiefgründigen und ehrlichen Texte mit gemütlichem und fesselndem Sound.

Doch nicht nur seine Musik hebt ihn von anderen Künstlern ab, auch sein extravaganter Kleidungsstil macht Chris Tshisumpa zu einer Ausnahme in jeder Hinsicht.

Am 07.07.2016 veröffentlicht Chris Tshisumpa sein erstes Album „Es wird Zeit“ unter dem Label BadAudioBasement. Sieben gefühlvolle Lieder die von Pop und HipHop bis hin zu Jazz reichen, versprechen Ohrwürmer für jeden Tag. Seine Wohnzimmerkonzert-Tour zum Album-Release startet im Juli 2016.

Chris Tshisumpa – Es wird Zeit

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Chris Tshisumpa – Live

Chris Tshisumpa in der Presse

Chris Tshisumpa, 19, macht sein Fachabitur und hat sein erstes Musikalbum herausgebracht. Sein Idol ist ein Seefahrer.

Musik aus Aachen: Sänger Chris stellt erstes Album vor

WirHier: Wer ist Chris Tshisumpa?

Chris Tshisumpa: Chris Tshisumpa ist ein komischer Kauz. Wenn man mich anguckt, dann denkt man gar nicht an meine Songs. Oder wenn man sie hört und mich dann sieht, glaubt man nicht, dass ich das bin.

Warum?

Wegen meines Kleidungsstils vor allem, weil ich dunkelhäutig bin und auf Deutsch singe. Es ist nicht außergewöhnlich, aber man kann die Künstler, die es machen, an einer Hand abzählen.

Du klingst nicht wie 19. Ist das ein Kompliment?

Wenn du meine Musik meinst, ist das ein Kompliment. Auf meine Stimme bezogen ist es Ansichtssache. Ich hatte schon immer eine tiefe Stimme. Ich glaube, das ist etwas Positives, ich fühle mich auch sehr wohl damit.

Nächstes Jahr hast Du dein Fachabitur. Auf die Musik-Karte willst Du aber jetzt schon setzen, richtig?

Ja, so gut es geht. Ich habe dieses Jahr angefangen, professionell Musik zu machen, und die Rückmeldungen bis jetzt sind unglaublich. Das hätte ich niemals gedacht. Deswegen weiß ich, dass da noch mehr geht.

Welche Alternativen siehst Du zum Musikgeschäft?

Ich habe die vergangenen fünf Jahre bei Borussia Mönchengladbach in der U19-Bundesliga Fußball gespielt. Davor bei Alemannia Aachen und dem BTV. Die Fußballkarriere ist nicht vorbei, aber nach hinten geschoben, sag ich mal.

Warst Du Stammspieler?

Nein. Das war auch ein Thema: Es hat keinen Spaß mehr gemacht irgendwann, und dann kam die Musik.

Was möchtest Du mit der Musik erreichen?

Erreichen möchte ich ziemlich viel. Ich weiß, dass sehr viel drin ist.

Hast Du einen Zeitplan, wann Du wo mit Deiner Musik stehen möchtest?

Nein, einen Zeitplan habe ich nicht, nur ein Zeitgefühl. Ich weiß nicht, wo, aber in einem Jahr werde ich woanders stehen. Jetzt im August spiele ich erst einmal auf dem Kimiko-Festival in Aachen. Da werden auch Sebastian Sturm und Miwata auftreten.

Wie viel Zeit gibst Du Dir?

Ich glaube, ich werde niemals aufgeben. Das ist der Plan. Ich will meine Schullaufbahn nicht komplett abbrechen, noch eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich machen oder studieren. Auf jeden Fall möchte ich nicht nur auf die Musik setzen.

Worüber singst Du?

Über Situationen aus meinem Leben, Situationen, die jeder kennt, es geht viel um Liebe, Familien, Frieden – das Leben halt.

Was macht dein Album aus?

Es geht um Dinge aus meinem Leben. Manche Lieder habe ich vor drei Jahren geschrieben, als ich mir einfach den Stift geschnappt und losgeschrieben habe. Das Genre könnte man als Deutsch-Soul beschreiben.

Deine Eltern kommen aus dem Kongo, sprechen also Französisch. Singst du viel auf Französisch?

Früher, aber es wurde zu schwer. Auf Englisch singe ich Coversongs, geschrieben habe ich auch viel auf Englisch, aber auch damit habe ich aufgehört. Ich denke auf Deutsch, also schreibe ich auf Deutsch.

Stehen Deine Eltern hinter dir?

Anfangs war es ein bisschen schwierig, weil sie auf meine Fußballkarriere gesetzt haben. Als ich dieses Jahr mit der Musik angefangen habe, dachten sie, ich vernachlässige die Schule und den Fußball. Ich habe nicht viel mit ihnen darüber geredet, ich habe einfach gemacht und ihnen vor zwei Wochen meine Lieder im Wohnzimmer vorgespielt. Seitdem stehen sie voll hinter mir.

Was sind deine Laster, Ticks, Macken?

Ich brauche keine Brille, trage aber eine, weil ich es einfach mag. Manche sind genervt von Brillen, aber ich würde mich freuen, wenn ich eine tragen müsste. Ansonsten liebe ich Hüte. Ich lege viel Wert auf mein Äußeres.

Erklär mir dein Tattoo auf dem linken Unterarm.

Es ist eine Weltkarte, Afrika sticht hervor. Und da drüber steht der Spruch: „Go to all the World and proclaim the gospel to the whole creation”. Wir sollten Religionen, Kulturen nicht missachten und einfach miteinander leben. Ich finde, wir sind eins, so sollten wir leben, deshalb die Weltkarte. Und das passiert halt gerade nicht.

Wer ist dein Vorbild?

Xavier Naidoo. Zur Fußball-WM 2014 war es Andreas Bourani mit seinen Songs. Und Ed Sheeran, er ist musikalisch ziemlich perfekt.

Und andere Idole?

Jack Sparrow aus dem Film „Fluch der Karibik“ finde ich ziemlich unglaublich. . .

…weil er ein Kauz ist?

Ja, sein Charakter ist unglaublich. Er macht einfach. Er achtet nicht darauf, was Leute über ihn denken. Er handelt einfach. Und das bewundere ich.

Stichwort Charakter: Was musst du an dir noch verbessern, damit du deine Ziele erreichst?

Meine Zielstrebigkeit, in jeder Hinsicht – es ist schwer zu definieren. Ich kann zum Beispiel überhaupt nicht planen, wenn mich wer am Montag fragt, ob ich Sonntag Zeit habe, kann ich schwer ja sagen. Ich bin voll spontan. Das könnte mir zum Verhängnis werden, das muss ich auf jeden Fall noch ändern.

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