Erziehung: Die erste Lektion

Sound
Dichter

Erziehung: Die erste Lektion“ ist der Titel des ersten Albums der Aachener #SoundDichter des BadAudioBasement. 2012 gründete sich die Band um den Musikproduzenten und Rapper Stephan Plesnik in dessen Loftwohnung. Die Räume eignen sich perfekt als Tonstudio, das seither ebenfalls den Namen BadAudioBasement trägt. Die Bandmitglieder Stephan Plesnik (Rap und Synths), Fabian Pech (Drums), Darius Eck (Bass und Gitarre) und Andreas Breuer (Gitarre) produzierten das nun erschiene erste Album „Erziehung: Die erste Lektion“ in den letzten 2 Jahren.

[ssba]

Die Musik der Band BadAudioBasement bezeichnen die Musiker selbst als genreübergreifende HipHop-Musik. Der Rap von Stephan Plesnik prägt inhaltlich die Musik der Band. So bringt aber vor allem der Drummer Fabian Pech langjährige Erfahrungen aus dem Jazz mit, die unüberhörbar sind, Dem nicht genug, sind die Gitarrenparts der beiden Gitarristen schon mehr dem Rock zuzuordnen. Neben der Frontstimme von Stephan Plesnik, der seine Botschaften vorwiegend in deutscher Sprache erzählt, sind die Chori der Lieder meist in Englisch verfasst und von Thomas Nießen gesungen. Die ehemaligen Bandmitglieder Stephan Schwarz (Akustikgitarre) und Jan Killburger (Piano und Synths) waren maßgeblich am musikalischen Songwriting beteiligt.

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Stephan Plesnik begann schon mit 15 Jahren zu Rappen, da er, wie er es selber sagt, untalentiert ist, ein Instrument zu spielen. Seine Stimme ist sein Instrument, die er hervorragend nutzt, um seine Botschaften zu vermitteln. Nach Auslandsjahren unter anderem in Australien und Malaysia in Tonstudios der bedeutendsten Musikproducer kehrte Stephan Plesnik in seine Aachener Heimat zurück. Hier spielte er in diversen Sessions und zahlreichen Musikgruppen. Für die eigene Band hatte er aber ganz bestimmte Vorstellungen. Zu seiner Stimme sah er insbesondere die Virtuosität der Drums als Kern der künftigen Formation.

Diesen Drummer fand Stephan Plesnik in einem Aachener Szenelokal während eines Testtrinkens belgischer Biere, die sehr zahlreich auf der Karte des Lokals standen. Fabian Pech studierte an der RWTH Aachen und ist seit seinem 15. Lebensjahr begeisterter Drummer. Über Schülerbandauftritte, Kirchenkonzerte und vor allem als Dummer in Jazzformationen entwickelte Fabian Pech seine Leidenschaft zu den Schlaginstrumenten, die er perfekt beherrscht, zu seiner Kunst.

Stephan Plesnik und Fabian Pech benötigten nur wenige gemeinsame Sessions um festzustellen, „wir machen was gemeinsam“! Damit war die Band „BadAudioBasement“ gegründet. Weitere Gründungsmitglieder waren Stephan Schwarz (Gitarre), Thomas Nießen (Gesang) mit denen Stephan Plesnik bereits seit über 12 Jahren regelmäßig Songs produziert und veröffentlichte.

Ohne großen Druck, aber schon zielgerichtet auf ein erstes Album probte die neue Formation fast drei Jahre und spielte bis zu 50 Titel ein. Aus diesem Fundus wurden 10 Stücke für das nun fertige Album „Erziehung: Die erste Lektion“ ausgewählt. Nicht nur die Aachener Musikszene darf sich auf BadAudioBasement freuen. Die Band steht in den Startlöchern für Liveauftritte in der gesamten Region. Es soll bald raus gehen aus dem Studio. Die Musiker brennen auf den direkten Kontakt mit dem Publikum. Dabei soll der Sound und die besondere Mischung ihrer Musik aus HipHop, Jazz und Rock „richtig geil“ rüberkommen.

Alle Fans dieser Musiker und Freunde von guten Rap-Texten mit einer klaren Message, dürfen sich auf eine ganz besondere Ohrenweide freuen, weit weg vom gängigen Einheitsstream aktueller Chartsongs. 10 Songs, jeder ein exzellentes musikalisches Unikat, ergeben zusammen ein außergewöhnliches Erstlingswerk der #SoundDichter des BadAudioBasement.

Erziehung: Die erste Lektion

Das Album

Erziehung: Die erste Lektion

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V

Erziehung: Die erste Lektion

Live @ BadAudioBasement

Der Schlafwandler

Live @ BadAudioBasement

Erziehung: Die erste Lektion

Die Geschichte

E

Vergangenheit

(erzählt von Stephan Plesnik)

Ruhe…

Die Klinke der leicht moderigen Holztür quietscht während sie sich neigt.

Dunkelheit…

Das Geräusch zieht meine schweren Augenlieder auseinander.

Verschwommen…

Leichte Umrisse von Gestalten zeichnen sich auf den aschfahlen Grund meines Sehens.

Verstummt…

Entfernt nehme ich Geräusche wahr die Stimmen ähnlich scheinen.

Verwirrung…

Was passiert hier? Wo bin ich? Wer ist bei mir? Bin ich allein?

Klarheit…

Ein widerspenstiges Geräusch billigen Plastiks das über Pressholz geschleift wird ertön und flutet meine Umgebung mit Licht. Die Silhouetten der sprechenden Gestalten verwandeln sich langsam in verschwommen Personen. Ich höre einen Namen „Frau Spinngold“ immer wieder, als sei es eine Floskel die zu Beginn und Ende jeder Aussage fallen müsse. Eine der Personen greift unter unsanft unter meinen Rücken und zieht mich hoch. „Zeit zum Erwachen Frau Spinngold!“ höre ich die raue Stimme und sehe düstere Bilder ignoranter Menschen vor meinem inneren Auge. Der Ruck zerreißt die kurze Vision. Schade; auch diese Erinnerung ist weg. Aufgerichtet spüre ich kaltes Plastik an meinen Schläfen reiben und bevor ich reagieren kann; Klarheit. Ich sehe mehr als Silhouetten, Personen, Menschen. Sie helfen mir aufzustehen und geben mit komisch geformte kalte Stelzen in die Hände. Sie lassen mich los.

Ich stehe.

Bevor sie gehen öffnet einer der Personen eine kleine gelbe Plastikdose und schüttelt den Inhalt in seine Hand. Kleine, rundliche, bunte Knöpfe liegen in der Handfläche. „Zeit für Ihre Pillen Frau Spinngold!“ mit einem groben Schwung drückt sich die Handfläche auf meinen Mund und verharrt bis die Pillen sich gelöst haben. Ein kaltes Glass Wasser presst sich an meine Lippen und zwingt mich die Pillen zu schlucken. „So ist es gut. Dann geht auch alles gleich besser Frau Spinngold!“ Ich habe keine Wahl und vertraue der Aussage. Die Personen entfernen sich durch die Tür und lassen mich zurück.

Ich schaue mich um und verfolge meine Gedanken. Jeder verfliegt so schnell wie er auftaucht. Erinnern kann ich mich schon lange nicht mehr. Besuch bekommen ich keinen. Kinder habe ich, zumindest kann ich mich an Menschen erinnern die mich einmal Mutter nannten. Manche Dinge vergisst man doch nicht.

Wie lange ich hier wohl schon stehe? Meine Beine werden schwer als sich die Tür erneut öffnet und eine Person mich anbellt „Zeit für Gesellschaft Frau Spinngold“. Mit einem leichten Stups im Rücken werde ich zum Gehen aufgefordert. Langsam setzte ich Fuß vor Fuß und merke wie meine Beine leichter werden. Gutes Gefühl.

Ich verlasse das Zimmer und sehe eine dunklen langen Gang. Die Person im Rücken gehen wir langsam auf das dunkle Ende zu. „Heute gibt es Besuch Frau Spinngold!“ beginnt die Person erneut zu sprechen „Ihre Kinder haben sich bei der Heimleitung angekündigt!“. Ich nicke beim Ausatmen und schleppe mich weiter fort. Kinder, also doch eine Erinnerung.

Eine schöne Erinnerung.

Ich beginne Bilder vor meinem inneren Auge zu sehen. Ein lachender Junge und ein lachendes Mädchen spielen gemeinsam auf einer Wiese die vom gleißendem Sonnenlicht in ein Meer von goldgelben Farben getaucht wird. Ich spüre Freude und Glück. Eine weitere Person sitzt neben mit auf einer weichen Decke. Ein stattlicher junger Herr lächelt mich an und flüstert mir etwas zu. „Ich liebe dich.“ mein Mann, wie lange ich dich schon vermisse und vergessen habe. Die Kinder kommen auf uns zu gerannt und stürzen sich in meinen Schoß. Ein Gefühl der Wärme erfüllt meinen ganzen Körper und ich erlebe Glück wie nie zuvor.

Ein beißender Schmerz von einem Stich bohrt sich in meinen Rücken. Die goldgelbem Farben verblassen, mein Mann altert blitzschnell und zerfällt zu staub. Meine Kinder wachsen zu Mann und Frau heran und verlassen mich. Ich spüre Kälte, Leere und erlebe die Einsamkeit ein weiteres Mal. Meine Wahrnehmung kehrt zurück, ich stürze eine Treppe hinunter und jedes schöne Gefühl wird durch Schmerz getauscht. Mein Kopf schlägt auf den Boden. Mit meinem letzten Atemzug rieche ich teures Schuhleder. Ich blinzle noch einmal und sehe eine Mann in einem Anzug der Geldscheine zählt vor mir.

Warum hilft er mir nicht?

Dunkelheit.

Wo bin ich?

Ruhe.

Erziehung: Die erste Lektion

Die Produktion

P

Immer noch der Gleiche

Drum Recording mit Fabian Pech

Something that…

Vocal Recordings mit Stephan Plesnik

Der Schlafwandler

Drum Recording mit Martin Schommer

Der Schlafwandler

Bass Recordings mit Darius Eck

Der Schlafwandler

Vocal Recordings mit Stephan Plesnik

Erziehung: Die erste Lektion

Die Songtexte

Erziehung: Die erste Lektion

Strophe

Es ist die Wut auf die Gesellschaft, die diese Zeilen geflügelt,
wenn ich seh wie der Mensch Sklaverei als ethisch korrekt glattbügelt,
ausgeklügelt ist das System seit mehreren Generationen,
nur schafft es keine wie die meine sich gleichzuschalten wie Klonen,
Bohnen wuchsen früher im Boden durch Menschenhand gesät,
hat des Menschen Verstand nun die Maschine als Hand erspäht,
an Land gequält hat sich die Ethik und befreit aus der Seenot,
mit Mühe und Not erreicht sie des Herzens Vorhof und wart tot,
keiner wird rot außer dem Abend bemüht sich Gaben zu tragen,
wie Könige des Morgens es taten zum ewig heilig gesagten,
kein Erlöser in Sicht, keine Rettung für die Pflicht,
nur ein Verkettungsbericht, schreibt dem Bösen ein Gesicht,
nicht die Meinung der Anderen sondern unser Gedankengut,
zeigt wie feige wir sind statt gerade zu stehen mit Mut,
ich zieh den Hut vor der Generation die wir nun heute pflegen,
und die uns erzog zu denen die heute nicht über sie reden,
behandeln sie wie Zahlen auf Blättern zur Gewinnoptimierung,
zeigen fröhliche Miene und definieren Respekt als Degradierung,
hören mit halbem Ohr zu wenn sie sagen was sie fühlen und brauchen,
missbrauchen ihre Gefühle wenn wir sie in Heime gegen Zeit eintauschen,
lauschen nicht ihrem Bedürfnis sondern der Akte der Ärzte,
stempeln sie als dement ab und machen billige Scherze,
es gab eine Zeit in der haben diese Leute es uns gleich getan,
sie nannten es eine Säuberung und trugen rote Binde mit Kreuz am Arm,
man sieht es hat sich nichts verändert nur verstehen wir es heute besser,
die Klinge zu verstecken beim Morden ohne Messer,
niemand muss sie mehr erziehen nur jeder sie respektieren,
statt ihr Bild in der Gesellschaft durch Überheblichkeit zu deformieren.

Chorus

Eine Metapher für jeden, gefallenen Segen,
im Zeitraffer des eben, verhallenden Lebens,
Eine Metapher für jeden, gefallenen Segen,
im Zeitraffer des eben, verhallenden Lebens,
Eine Metapher für jeden, gefallenen Segen,
im Zeitraffer des eben, verhallenden Lebens,
Eine Metapher für jeden, gefallenen Segen,
für die die erzogen werden von jenen denen sie das Leben gegeben.

Augen auf und durch

Strophe

Mehr schreckliche Zeilen und mehr schreckliche Bilder,
für mehr klägliche leiden um sehr kläglich zu mildern,
wildern eure Blicke die reellen Gedanken aus wie Beeren,
denen selbst die Ehren des Papstes nicht gegen euch wehren,
vermehren sich eure Anhänger von Tag zu Tag,
denn es ist einfach zu sagen was man nicht mag und darf,
brav die Stimme erheben und als Marionetten folgend streben,
bei allem mitreden doch nie dabei gewesen,
trotzdem wäre es löblich den Blick von Zeit zu Zeit zu senken,
auf die Dinge die uns alle betreffen und kränken,
verschwenden wir doch täglich mehr Energie,
zu sehen was man ausblendet um auszublenden was man sieht,
es geht hier nicht um wenig es geht hier nur um viel,
nämlich zu zeigen – how you feel,
dreht euren Körper um hundertachtzig Grad und den Verstand mit,
und akzeptiert was ihr Augen auf und durch erblickt.

Chorus

Bad news is good news is a common saying,
it’s enough to know how the world turns these days,
the way to protect your mind,
is turn dumb deaf and blind,
with your smartphone on with your tablet on,
with the beer you drink in high security homes,
and the time that you care adds up,
to the time that this music stops.

Strophe

Sieh die vielen kleinen Sorgen, gerne morgen,
nimmt die Ruhe deine Kraft, Tag und Nacht?
seht ihr was hier passiert, seit ihr wirklich dabei,
oder nehmt ihr nah am Geschehen und nicht mitten drin teil,
versucht bunt zu reden, was nur Graustufen sind,
statt zu begreifen, zu handeln, was Weisheit erbringt,
klingt wie edle Versprecher, versprochen es bleibt hart,
wie Kruppstahl ohne Zusätze wie ein Biopreparat,
Frontalunterricht, Klausur im Kino eine Referat,
wieder nix gelernt, wir haben nur versagt,
taubstumm und blind stets mit offenen Armen gefolgt,
gebt uns noch einen Messias, wir sind sein ergebenes Volk,
ich weis es passt euch nicht, doch alleine bewegt man nichts,
also dann alle zusammen, bis der Zyklus zerbricht und…
Eckstein, Eckstein, alles muss versteckt sein,
die Blicke gesengt und die Augen bedeckt sein.

Idee einer Inspiration

Strophe

Eigentlich fällt es mir nicht schwer Texte zu schreiben,
doch diesmal mussten sich die Worte besonders gut eignen,
es ist nicht das Problem irgendwelche Sätze zu reimen,
sondern den Inhalt zu verteilen, wie Sinn zwischen den Zeilen,
es soll dich ja auch erreichen, manchmal dein Herz erweichen,
und ohne viel vergleichen, dir auch noch schmeicheln,
mit jedem Satz, etwas Wichtiges sagen,
ohne viele Metaphern und lyrische Fragen,
direkt auf den Punkt ohne hin und her,
doch versuch ich mein Glück ist die Tinte leer,
es ist so schwer, an Tagen wie diesen,
wollen die Richtigen Worte einfach nicht fließen,
man braucht für jedes Lied nunmal Inspiration,
für den Text die Worte für die Musik den Ton,
die Musen dieser Welt trauen sich nicht oft an das Licht,
doch schreib ich das schönste Gedicht, küssen sie mich.

Chorus

I got these pictures in my mind,
but words to draw them I can’t find,
it’s alright, it’s alright,

I want to sing to make you smile,
you leave my breathless one more time,
it’s alright, it’s alright,

Bridge

But tonight I’m gonna promise that the next time that we meet,
words won’t be in need,

I know I said this once before but the next time that we meet,
words won’t be in need.

Strophe

Es ist noch immer nicht vorbei es hält weiter an,
wie eine überspannter Muskel der sich gerade verkrampft,
ich hab tausend Ideen doch Angst sie zu formulieren,
kann immer ehrlich reden nur gerade nicht hier,
ich setzte Worte in Reihen und schreibe Reime in Zeilen,
doch fühl mich als würde ich trotz vielem nichts mitteilen,
fasse Verse in Melodien doch passen mir keine,
denn dir zu sagen was ich meine bin ich eigentlich zu feige,
die Schuld ist alleine meine obschon mich andere zwingen,
Gefühle zu unterbinden statt für dich ehrlich zu singen,
klingen deshalb hier Instrumente verliebter als ich,
denn die Wahrheit zu sagen brächte nur Probleme mit sich,
ich hoffe du weist was ich meine und bist nicht enttäuscht,
was du mir bedeutest brauch mehr als die Sprache von heut,
– na was denn?-
mehr, mehr, als die Sprache von heut.

Der Schlafwandler

Strophe

Leere Gassen fahles Licht der Wind pfeift leis durch die Straßen,
schwer zu fassen kahle Sicht das heut noch Prügel hier prasseln,
jetzt ist alles still wie Schweigen in der Ruhe vor dem Sturm,
erhebt sich bald schon der Reigen faul wie Äpfel mit Wurm,
es ist die Schiene der Zeit auf der wir in die Zukunft fahren,
und es tut mir unendlich Leid das wir keine guten Ziele haben,
zu viel Kram beschäftigt zu viele viel zu kleine Köpfe,
und im Wahn der Macht drückt jeder lieber wieder große Knöpfe,
rot ist das Blut was in den Adern gefriert,
wenn die Eitelkeit uns übermannt, wie den Torero der Stier,
ich sitze hier – so ganz allein mit meinen Ideen,
werd auf die Schiene der Zeit treten und was bewegen.

Chorus

Wach – jetzt – auf aus deinem Traum niemand,
hört – noch – drauf verstummt dein Schrei bereits,
gibt – nicht – auf denn die Welt schläft nicht,
nur ihr Betrachter im Licht.

Strophe

Künstliches Licht taucht die Nacht in skurrile fiktionale Farben,
wohl denen die auf der anderen Seite gerade Sonnenaufgang haben,
sie ersparen sich den Blick auf die Unschuld ihrer weißen Braut,
der ihr Mann mit erhobenem Haupt hat die Unschuld geraubt,
festgeschraubte Grundsätze haben meistens eine Schraube locker,
so macht die Natur nun springe und haut uns locker vom Hocker,
ein Model geht um die Welt und macht das Kleinste zum Größten,
und teilt das unteilbar gesagte mit moralischen Verstößen,
lösten sich die Festschriften obwohl sie festgehalten waren,
warnen heute nur zum trösten Mahnmale fortzufahren,
ich sitze hier so ganz allein mit meinen Ideen,
werd auf die Schiene der Zeit treten und was bewegen.

Something that...

Strophe

Ein exemplarisches Schriftstück, geflickt mit Prittstift,
das Experiment ist Missglückt, es verbleibt die Mitgift,
gefesselt in Glauben der Herr der Lage zu sein,
zwingen wir uns Tag für Tag in die Wage des Scheins,
wenn auch du dich öfter fragst, ob es das wert ist,
dann frag doch erstmal, wie oft du dich für Geld entwertest,
ich spiel das Spiel des Low-Lifes doch verfolg ich nur Träume,
wie ein Tagträumer nur das ich die Wahrheit nicht leugne,
wir sammeln alle fleißig Papier und digitale Zahlen,
die Vertretung für wahre Freude durch Displays strahlen,
wollen Völker einen doch nur solange die Wirtschaft wächst,
weil niemand den Menschen, sondern nur sein Geld schätzt,
mit der Wärme im Herzen bleibt mein Verstand klar,
die A2-Fam ist mein Rückgrad ewig unbezahlbar,
und bevor du dich verrückt machst mach Schluss und geh,
lausch diesem Chorus und versteh, wofür du wirklich lebst.

Chorus

Wormth inside – Something that money can’t,
Healthy mind – Something that money can’t,
Friends for life – Something that money can’t,
I’m alright – Something that money can’t buy,

Strophe

Zählst du die Tage die Stunden, spürst du die Narben die Wunden,
hast du dich Jahre geschunden, doch nie die Gabe gefunden,
du schaffst für Scheine zum Wohnen und nicht aus Freude am Leben,
lebst an der Leine der Despoten um nicht dein Leben zu geben,
Geld ist das Zentrum des Seins ob du es willst oder nicht,
hinterfrag nicht den Sinn, rette es und erfüll dein Pflicht,
geschickt geführt hinters Licht spricht die Vernunft lange nicht,
schürt Angst und Wut damit du an Selbstzweifeln zerbrichst,
halt du sie arm ich halt sie dumm und drum herum kommt niemand,
mach Panik mit Schlagzeilen und in die Arme kommen sie dann,
bewaffnet mit Papierbündeln voll Hoffnung auf Frieden,
freigekauft von Sorgen, primitiv nur geleitet von Trieben,
doch mit der Wärme im Herzen bleibt dein Verstand klar,
deine Familie ist dein Rückgrad ewig unbezahlbar,
und bevor du dich verrückt machst, mach schluss und geh,
lausch diesem Chorus und versteh, wofür du wirklich lebst.

Immer noch der Gleiche

Strophe

Ein Tag wie jeder Andere – ich salutier dem Morgen,
aschfahle Augenränder grüßen mich ganz ohne Worte,
ich starr den Spiegel an frag mein Gesicht was jetzt ist,
und seh mein Wissen über Glück im Kampf mit tiefen Sorgen,
das Schlimmste ist – ich wüsste was ich machen müsste,
einfach das Leben zu ergreifen und den Tag zu pflücken,
versuch zu schreiben doch schmeiß den Stift auf den Tisch,
um mich statt dessen vor meiner Gegenwart zu drücken,
noch immer nicht einsam noch immer meistens unzufrieden,
seh genau wie in alten Zeiten einfach keinen Grund zu lieben,
doch selbst wenn es sie gibt ich sehe einfach nicht wer ist,
und hab auch keinen Bock irgendeine rumzukriegen,
und dabei hab ich noch nicht vergessen wie man lacht,
hänge stundenlang mit super coolen Leuten in den Pubs,
doch statt mich zu bedanken zieh ich gegen mich ins Gericht,
und schon am Morgen in das Dunkel der Nacht.

Chorus

Und weil ich immer noch der gleiche bin,
schreib ich auch immer noch das gleiche hin, gleiche Wort gleicher Sinn,
und weil ich immer noch der gleiche bin,
bleib ich halt Sorgenkind gefangen im Gestern und dem was der Morgen bringt.

Strophe

Warum versuch ich täglich mich darauf einzulassen,
den Versuch zu unternehmen hier doch noch reinzupassen,
statt meine Geschichte mit der Axt in diesen Stein zu hacken,
wo bleibt der Auftrag, der Feigheit Beine machen,
doch jetzt mal Hand aufs Herz objektiv bin ich,
der Inbegriff von „Standard“ – pah als ob es anders wär,
bin brav und tue was man erwartet, Landesherren,
und jede leicht Riskante ist keine Chance mehr,
manche denken PHD zu machen sei eine große Sache,
oder eine Reise um die Welt sei sowas wunderbares,
klar ist es geil ich würd nichts ungeschehen machen,
doch es kratzt nur an der Oberfläche wie ein loser Nagel,
stumpft ab wie Nagelscheren verbirgt die wahre Lehre,
die sonst die eine Wahrheit dieser Jahre wäre,
ich rede nicht von Zufriedenheit dieser Tagewerke,
sondern von nem höheren Zweck der dieses Warten wert wäre.

Strophe

Ich muss die Worte von der Seele schreiben, an jeder Rede feilen,
bis sie genau kommuniziert was meinem Leben heil bringt,
such nach der Antwort auf „Was?“ die meinem Wesen beibringt,
dass die Lehren die ich suche versteckt im Gegenteil sind,
das ich keine Lösung durch konsequentes Denken finde,
und den Kampf gegen das Nichts eben nicht zuende bringe,
festgefahren keine Blick durch das Gedränge find,
und ich hier nicht nach Rap sondern nach Gequängel klinge,
doch weil ich immer noch der gleiche bin macht jeder dieser Zeilen deutlich,
das ich seit Jahren keinen Schritt weiter bin,
intellektuelles Hirngewichse kein bisschen Weisheit,
in einem Herz voller Angst, da ist einfach kein Fighter drin.

Last Chorus

Und weil ich immer noch der gleiche bin,
rappe ich noch immer über Versagen und Wut auch weiterhin,
Und weil ich immer noch der gleiche bin,
bleib ich ein Einzelkind, in dessen Spiegelbild die Furcht vor dem Scheitern dringt.

Frei reden

Strophe

Darf ich mal frei reden und sagen was ich sehe?,
ist wahrscheinlich egal weil es eh keiner versteht,
weil schon jetzt der Beat alleine den Vordergrund belebt,
und die Melodie meiner Stimme als Instrument untergeht,
munter dreht sich die Platte und erzählt was drunter steht,
wo bunter Schnee einsam eine Farbe in ein Wunder webt,
so jung erhebt sich nochmals die Frage zum Zweck,
schlage es weg wenn sie nervt sonst hagelt es Dreck,
von oben von Erwartung von Anspruch von großen Zielen,
doch vielleicht ist mein Leben ja leichter in kleinen Spielen,
ich will in alte Reime schielen und nicht Tropfen auf heiße Steine schmieren,
will nach neuen Zeiten gieren ohne Stress meine Bleibe finanzieren,
wollte Menschen beglücken und mit einer Idee inspirieren,
muss dafür eine steinigen Weg der Ignoranz akzeptieren,
Respekt ist eine Metapher einer verzerrte Reflexion,
und findet sich heute häufig nur in der Selbstverherrlichung,
die Gier nach Macht treibt das Vergessen der Ethik,
innoviert passend Moral wie besessen und predigt.

Chorus

Verzerrt, zerbrochen, gebeugt, entstellt,
sehenden Auges verheizt wird die Welt,
wertlos das was eigentlich zählt,
bringen uns um und streiten um Geld.

Strophe

Schlag das Drehbuch auf lies die Anweisungen für sie aus,
nimm die Regeln als gegeben sieh den Rahmen regt es dich auf?,
es ist die Frage nach dem Sinn das ewige Findelkind bleibt blind,
wächst eben heran zu geschwind das man die richtigen Werte nicht find,
Nein – Es scheint nur wieder grau in grau,
denn die Flut von Unsinn erzeugt unverbraucht einen Gedankenstau,
mit blankem grauen schauen Experten auf die Zukunft unserer Moneten,
müssen deshalb die ehrlichen mit Panik vor Schulden weich kneten und…

Bridge

Rettungspakete, Pleite droht,
kein Geld für Hilfe in der Hungersnot,
der Nächste wird bekämpft nicht geliebt,
Hölle auf Erden wir habens verdient,

Strophe

Obwohl es reicht zu leben geben die Meisten alles für mehr,
wo fängt Armut eigentlich an wenn ich allein reich am Leben wär?,
irgendwo sitzen gerade Menschen gepriesen zu Propheten,
denen das Recht zu richten von ihrem eigenen Gott gegeben,
wären dieser verzweifelt das Trauerspiel beschaut,
wird auf Lügen die Zukunft von Katastrophenopfern gebaut,
und irgendwo wird gerade voll Rückhalt ein Yacht getauft,
während ein Mädchen zum Überleben ihr Unschuld verkauft.

Outro

Wir haben es verdient,
Verdient, verdient, verdient,
Wir haben es verdient,
Verdient, verdient, verdient,
Wir haben es verdient,
Verdient, verdient, verdient,
Wir haben es verdient,
Verdient, verdient.

Die Rechnung bitte

Strophe

Kartellbosse, Billigwaren, Glaubenskriege, Randschichten,
gefährliche Haltungen, veralterte Ansichten,
vergewaltigte Menschen, vergewaltigte Landstriche,
Sparmaßnahmen sind nur ein weiteres Anstiften,
der Rand des Gesellschaft, Kinder die Waffen tragen,
Drogen, Frauenhandel, Mädchen im Wald vergraben,
die Furcht der Opfer, die ihre letzten Sekunden atmen,
all dies ist direkte Konsequenz unserer Sucht zu sparen,
an Liebe, sparen an Mitleid,
sparen am Essen, der Ausdruck des Zeitgeist,
für immer mehr Einfluss, immer mehr Freizeit,
und den Rest für das Recht zum ignorant sein,
Konzepte wie Erbschuld sind nur irgendwelche Relikte,
Geldschulden, stehen auch für menschliche Fehltritte,
der Blick voll Furcht, auf die Taschen und Geldmittel,
es reicht, Augen zu die Rechnung bitte.

Pre Chorus

To share would improve this hell,
a share is like a cancer cell,
leeching money leeching life,

Drop

Beware of the C E O s how would,
rob money like Anti-Robbin Hoods,
breeding cancer with (their lies) (delight),

Chorus

So sing I can’t allow,
Scream this must end now,
I am sick and tired of watching us all go down,

Strophe

Ein einsamer Blick in die Zukunft, voll Ungewissheit,
ein Leiser Opferschrei umverklungen, der gewiss bleibt,
ein Riss in der höflichen Fassade, der Licht zeigt,
und List treibt die nun dann, diesen Bericht schreibt,
das Gefühl von Kälte in einer Hand voll Wärme,
viele Blicke auf Entstellte nur ein Kind das schwärmte,
misshandelt, vergessen, einsam für die bessere Welt,
das Vertrauen durch Taten der Diener Gottes gequält,
Gerichte urteilen mild zum Recht der Ungerechten,
Gerechtigkeit dient Idealisten um hoffend zu zerbrechen,
ein Gebet für die Opfer eurer rastlosen Kriege,
für Geld, Macht, Freizeit, alles verwahrloste Ziele,
verwahrlost wie viele bleibt der Traum von Liebe,
und wirkt dank ewiger Friedenskriege stupide, perfide,
es gibt nichts zu erklären, denn wir wissen alle Bescheid,
das ihr die Welt wenn es nicht reicht jederzeit neu aufteilt,
kein Sittenverfall ihr seid Monster ohne Anstand,
die mit Panzer ohne Rückgrad alles zermürben zu Sand,
ein globaler Verstand bewaffnet die Völker, schürt die Glut,
und bald zahlt ihr für eure Taten, die Rechnung mit Blut.
(with delight)

Outro

To share would improve this hell – Sing,
To share would improve this hell – Scream,
To share would improve this hell,
If you want a change,
To share would improve this hell – Sing,
To share would improve this hell – Scream,
To share would improve this hell,
If you want them chained,
Still their watching us all go down.

Wiedererwacht

Strophe

Eingeschlafen im Nebel umhüllt von einem dunklen Traum,
hinter einem düsteren Vorhang mit schmutzigem Saum,
Schaum vor dem Mund und Schlieren in den Augen,
belegte Stimme ohne Kraft und jedes Wort hört man kaum,
ich bin nicht wie erwartet am Ziel wo ich mich erwartet hab,
sondern wart auf die nächste Bahn den Bus bin nur am Start,
laufe mit dem Strom und erzeuge trotzdem nur Spannung,
strebe nach Großem rede von Großem doch scheu die Handlung,
beschämende Wandlung brauch fremde Tritte zum Gehen,
müsste rennen doch bleib ohne Schritte auf der Stelle stehen,
kennst du das Gefühl wenn einfach nichts richtig erscheint,
wenn jeder Wunsch wie verwunschen ewig unerreichbar bleibt,
wenn dein Bestes nur schlecht ist du am liebsten nur weinst,
doch um Stärke zu zeigen du einfach lächelst und schweigst,
dann träumen wir gemeinsam in dieser finsteren Nacht,
es sei jetzt Morgen und wir wiedererwacht.

Chorus

Ja ich weis, im Leben gibt es nichts umsonst,
doch ich glaub, wenn wir schreien wird das Licht schon kommen,
also schrei, allem entgegen, was dich hindert am Leben,
und gehen jetzt einen Schritt zurück um Anlauf zu nehmen.

Strophe

Ich hab auf alle gehört brav nach den Regeln gespielt,
hör jetzt wo viele leute reden reden viele Leute zu viel,
deshalb lass dir nicht verbieten das du tagsüber träumst,
denn die Nacht ist zum schlafen und du wirst es bereuen,
ich bin schon da gewesen hab es gesehen ich will nicht zurück,
bescheiden zufrieden nur ein kleines Stück eigenes Glück,
versuch die Stellung zu halten doch weis sie schlägt zurück,
mit Neid und Wut schweig und gut ich werd verrückt,
versteh mich jetzt falsch ich würde es nur gern selber verstehen,
warum ich mich im Kreis und Meinungen sich um mich drehen,
kennst du das Gefühl wenn jeder hofft das du es richtest,
doch in deinem Herzen vor Angst schon lange Schicht ist,
wenn du statt Worten die Schulter deines Vaters brauchst,
doch um Stärke zu waren nicht in den Spiegel schaust,
dann hört dies nun auf vertreib die Nacht,
es wird gleich Morgen und wir sind bald wiedererwacht,

Strophe

Und schöne Worte sind wie Bilder beschreibend und nichtig,
und diese vier Minuten nicht mehr als ein kurzer Lichtblick,
danach ewig das Gleiche Tag ein Tag aus,
das Leben ist eine Schachtel Pralinen doch sie geht nicht auf,
ich will raus doch ich weis nicht wohin,
war schon am Ende der Welt und weis das es nichts bringt,
fremde Kulturen fremde Menschen entfremdet von mir selbst,
ein Traum wird zur Nebensache in die Kammer gestellt,
wenn du das Gefühl kennst bist du jetzt gerade bei mir,
bist in diesem Moment was vermisst du in dir?
Ist dein Wunsch noch alles nur nciht zu Ende geträumt?
Bleibt uns genung Nacht, ist nichts versäumt?
Dann sind wir gemeinsam stark ballen die Hand zur Faust,
strecken sie zum Himmel aus und bäumen uns auf,
sehen die Sonne am Horizont vorbei ist die Nacht,
und wir – sind jetzt wiedererwacht.

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